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Innere Pluralität bedeutet, dass wir mit uns selbst nicht immer einig sind, wie wir fühlen, denken oder handeln sollen.
Mehrere Impulse wollen als “innere Stimmen” Einfluss auf uns nehmen. Sie arbeiten mit-, gegen- oder durcheinander - als Ausdruck psychischer Lebendigkeit.
Das Bild knüpft an eine alte Einsicht an – schon Faust sprach von den „zwei Seelen in einer Brust“ - meistens sind es aber weit mehr als zwei.
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Eine fleißige Studentin wird von einem Studenten gefragt: „Kann ich mal deine Mitschriften aus dem Seminar kopieren?”
Sofort melden sich in der Studentin mehrere unterschiedliche Stimmen (=innere Teammitglieder):
eine, die helfen möchte
eine, die sich nicht ausgenutzt fühlen möchte
eine, die sich mit privaten Notizen nicht entblößen möchte
usw.
Die Arbeit mit dem Inneren Team ermöglicht Klarheit und macht es unwahrscheinlich, dass getroffene Entscheidungen später bereut werden.
Beispiel aus: Schulz von Thun, 2022, Miteinander Reden 3, S. 26ff
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zur Normalisierung innerer Ambivalenz
zur Entlastung bei Entscheidungs- und Rollenkonflikten
als Grundlage für innere Teamarbeit und Selbstklärung
Das Flipchart bewertet innere Vielfalt nicht.
Es macht sie sichtbar und anschlussfähig – als Voraussetzung für innere Ordnung, Klarheit und Kraft.
Informationen zum Inneren Team findest du unter https://www.schulz-von-thun.de/die-modelle/das-innere-team